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Meet an engineer at Roche Mannheim – Andreas Speier (GERMAN)

By Ted Meulenkamp
Germany - Andreas Speier

"Wir sind keine Werkstatt mit Hammer und Ölkännchen, sondern mit Know-How in den Köpfen der Mitarbeitenden und viel Technologie, wir arbeiten hier Hand in Hand."

Erzählen Sie uns ein wenig über sich.
Ich heiße Andreas Speier, bin verheiratet, habe zwei nette Kinder und wohne in der schönen Pfalz. Zu Boehringer kam ich vor 20 Jahren mehr oder minder per Zufall. Ich habe mich auf eine Stelle beworben, dann aber die Möglichkeit des Traineeprogramms entdeckt. Und das hat so toll gepasst, schon die Unterhaltungen beim Vorstellungsgespräch und dann habe ich die Atmosphäre hier gespürt. Da war klar, das ist ein guter Einstieg.
So wurde ich 1991 der erste Trainee der Technik und konnte seitdem viele spannende Tätigkeiten ausüben und mich weiterentwickeln. Heute bin ich Leiter der Mechanischen Werkstätten.

An welcher Universität haben Sie Ihre Ausbildung absolviert?

Ich habe Allgemeiner Maschinenbau an der TH Darmstadt studiert. Das ist in etwa das breiteste Studium, das man sich vorstellen kann. An der Uni bekommt man das analytische Denken vermittelt, um Prozesse analysieren und sich spezifische Themen erarbeiten zu können. Was sich im Arbeitsalltag hinter den einzelnen Studiengängen verbirgt, das erschließt sich einem erst in der Praxis. Deshalb müssen wir frühzeitig Bilder von unseren Berufsfeldern vermitteln. Ich hatte zum Beispiel von Verfahrenstechnik eine falsche Vorstellung Bild. Wenn man dann aber versteht, wie die Prozesse laufen und welche Ingenieurskunst dahinter steckt, ändert sich das Bild. Ich rate also jedem, so viele Praktika wie möglich zu machen – möglichst schon in der Schulzeit.

Und an welchem Roche-Standort arbeiten Sie momentan?
Ich habe in Mannheim als Trainee begonnen und bin in Mannheim geblieben. Nach dem zweijährigen Traineeprogramm war ich im Kraftwerk tätig, dann Leiter der Dampf-Stromerzeugung, anschließend hatte ich die Leitung der Abteilung Haustechnik und heute der Mechanischen Werkstätten. Insgesamt sind das fünf Stationen hier in Mannheim

Erzählen Sie mehr über diesen einen Standort?
Das Werk Mannheim ist geprägt durch die zwei Einheiten Pharma und Diagnostics. Hier ist enorm viel Kompetenz vorhanden und man hat die Möglichkeit, sich über den Tellerrand hinaus zu entwickeln. Und von der Größe her ist es noch handlich, man ist so gut vernetzt, kennt so viele und grüßt auf dem Gelände an jeder Ecke jemanden.
Außerdem ist die Region wirklich schön. Im Odenwald habe ich früher immer ausgiebige Motorradtouren gemacht und in der Pfalz wohne ich - dort wo andere Urlaub machen.

Wie können wir uns Ihre Aufgabe bei Roche vorstellen?
Ich bin verantwortlich für die mechanischen Werkstätten. Das heißt konkret zum Beispiel für die Installation von Anlagen, die Unterstützung bei Projekten für Neuinstallationen, Prüftechnik, Endoskopie, Schweißaufsicht, Fertigung von Ersatzteilen für Sondermaschinen und Produktionsanlagen am Standort oder auch konstruktive Entwicklungstätigkeiten. Wir sind keine Werkstatt mit Hammer und Ölkännchen, sondern mit Know-How in den Köpfen der Mitarbeitenden und viel Technologie, wir arbeiten hier Hand in Hand. Ich freue mich immer, wenn ich vor Ort sein kann und die guten Projekte greifbar sehe mit Bezug zur Technik.
Aber ich bin auch dafür verantwortlich, die Organisation weiterzuentwickeln – also für die wechselnden Anforderungen von innen und außen vorzubereiten und uns neu aufzustellen. Dazu gehört, viel mit unseren Mitarbeitern zu sprechen, Prozesse zu verstehen, und immer wieder auch zu optimieren.

Wieso mögen Sie Ihren Job, was macht Ihre Arbeit besonders?
Abwechslung, Gestaltungsspielraum und mit Menschen zusammen etwas bewegen.
Aber auch technologisch vorneweg zu sein und mit den notwendigen Mitteln die passenden Technologien einzusetzen. Es geht darum, die richtigen Dinge anzupacken.

Denken Sie an drei Roche-Attribute und erklären Sie uns, was diese für Sie persönlich bedeuten.
Entwicklungsmöglichkeiten: Dazu gehört das Verständnis, Menschen nicht nur in der eigenen Organisation weiterzuentwickeln, sondern als Vorgesetzter mitzudenken, wo die Reise hingehen könnte. Manchmal heißt das, eigene Befindlichkeiten zurückzustecken, um das Know-How intern über Bereichsgrenzen hinweg weiter zu nutzen.
Als nächstes unsere Unternehmenskultur: Also Wertschätzung von Mitarbeitenden und Kollegen und der offene Dialog. Wir sind geprägt von einer Leistungskultur, aber auch einer angemessenen Balance für Freizeit und Familie.
Und abschließend die Gesundheitsprävention: Gesundes Arbeiten und wie schafft man es, mit dem Thema Demografie umzugehen und altersgerechte Arbeitsplätze anzubieten – dieser Punkt ist Roche wichtig und es wird viel Angeboten. Das finde ich gut, da gibt es viel Unterstützung.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: Roche ist ein großartiger Arbeitgeber, weil
… wir tolle Produkte entwickeln, die der Gesundheit dienen. Und weil man als Ingenieur vielfältige Möglichkeiten hat, sein Wissen einzubringen – ob als Entwicklungsingenieur oder wenn man Maschinen entwickelt, die es bislang noch gar nicht gibt. Ob als Betriebsingenieur, der die Anlagen betreibt, in der Instandhaltung oder auch als Projektplaner. Und das Ganze nicht nur lokal, sondern standortübergreifend.

Wie würden Sie die Menschen beschreiben, die bei Roche arbeiten?
Hier sind die Leute gut ausgebildet, sehr engagiert und sehr hilfsbereit. Wenn es einmal hakt, dann hängt es nicht am Engagement eines Einzelnen.

Und als anschließende Frage: Was würden Sie Stellensuchenden raten, die sich überlegen für Roche zu arbeiten?
Tun Sie es einfach, bewerben Sie sich. Es ist ein gutes Unternehmen mit langfristiger Perspektive im Gesundheitsmarkt.

Danke für Ihre Offenheit!